What happens when everyone wants everything — at the same time?
Soon 11 Billion does not answer this question. It performs it. Three works — Mehr ist Mehr, Aber Sofort, Eh Nicht — were not painted but scratched: information forced into the surface with physical aggression, leaving marks that bear no resemblance to careful artistic intention. The gesture is the point. A system pushed beyond its capacity does not produce order. It produces this.
The series was developed in a shared studio period in Berlin together with Kaspar Dejong. Its premise is simple and total: a world approaching eleven billion people, each with the same appetite for consumption that the Western world has come to treat as a right. The titles alone tell the story — More is More, Right Away, Not Really — the language of demand, impatience, and the quiet resignation that follows when neither can be sustained.





Was passiert, wenn alle alles wollen — gleichzeitig?
Soon 11 Billion beantwortet diese Frage nicht. Es vollzieht sie. Drei Arbeiten — Mehr ist Mehr, Aber Sofort, Eh Nicht — wurden nicht gemalt sondern gekratzt: Informationen gewaltsam in die Oberfläche getrieben, Spuren die keinerlei Ähnlichkeit mit kontrollierter künstlerischer Absicht haben. Die Geste ist der Inhalt. Ein System das über seine Kapazität hinaus belastet wird, produziert keine Ordnung. Es produziert das hier.
Die Serie entstand in einer gemeinsamen Studioperiode in Berlin zusammen mit Kaspar Dejong. Ihre Prämisse ist einfach und total: eine Welt die sich elf Milliarden Menschen nähert, jeder mit demselben Konsumhunger den die westliche Welt längst als Recht behandelt. Die Titel erzählen die Geschichte allein — die Sprache der Forderung, der Ungeduld, und der stillen Resignation die folgt wenn beides nicht mehr zu haben ist.


What happens when everyone wants everything — at the same time?
Soon 11 Billion does not answer this question. It performs it. Three works — Mehr ist Mehr, Aber Sofort, Eh Nicht — were not painted but scratched: information forced into the surface with physical aggression, leaving marks that bear no resemblance to careful artistic intention. The gesture is the point. A system pushed beyond its capacity does not produce order. It produces this.
The series was developed in a shared studio period in Berlin together with Kaspar Dejong. Its premise is simple and total: a world approaching eleven billion people, each with the same appetite for consumption that the Western world has come to treat as a right. The titles alone tell the story — More is More, Right Away, Not Really — the language of demand, impatience, and the quiet resignation that follows when neither can be sustained.





Was passiert, wenn alle alles wollen — gleichzeitig?
Soon 11 Billion beantwortet diese Frage nicht. Es vollzieht sie. Drei Arbeiten — Mehr ist Mehr, Aber Sofort, Eh Nicht — wurden nicht gemalt sondern gekratzt: Informationen gewaltsam in die Oberfläche getrieben, Spuren die keinerlei Ähnlichkeit mit kontrollierter künstlerischer Absicht haben. Die Geste ist der Inhalt. Ein System das über seine Kapazität hinaus belastet wird, produziert keine Ordnung. Es produziert das hier.
Die Serie entstand in einer gemeinsamen Studioperiode in Berlin zusammen mit Kaspar Dejong. Ihre Prämisse ist einfach und total: eine Welt die sich elf Milliarden Menschen nähert, jeder mit demselben Konsumhunger den die westliche Welt längst als Recht behandelt. Die Titel erzählen die Geschichte allein — die Sprache der Forderung, der Ungeduld, und der stillen Resignation die folgt wenn beides nicht mehr zu haben ist.


Selected Work