Groupshow together with: Ben Barnetta Thompson, Misha Todirascu and Jon Cuadros


SALUTE, Glass, 146,7mm x 71,5mm x 7,8mm


THE EDGE, Chalkpaint, Chalk and Fixator on Canvas, 60cm x 140cm
THE SHIFT, Chalk-paint, Chalk and Fixator on Canvas, 170cm x 140cm

Es gibt Momente, die ein Leben in ein Davor und ein Danach teilen. The Shift und The Edge versuchen, sie festzuhalten.
Beide Arbeiten entstehen aus direkten Gesprächen mit Menschen, die irgendwann die Grenze vom Opfer zum Täter überschritten haben. Nicht als Entwicklung — sondern als Moment. Lindur suchte nach diesem genauen Punkt: was gesagt wurde, was gefühlt wurde, was es möglich machte. Die Worte auf der Leinwand sind ihre eigenen.
Die Arbeiten sind mit Kreide auf schwarz lackierten Leinwänden geschrieben — Oberflächen, die zu Objekten werden, irgendwo zwischen Malerei und Mahnmal. Kreide ist von Natur aus vergänglich, gemacht um ausgelöscht zu werden. Hier wird sie fixiert. Die Geste spiegelt das Thema: ein Moment der hätte vergehen sollen, dauerhaft an Ort und Stelle gehalten.
Die ausgestellten Glasphones dienen als Einstieg — Fragmente einer anderen Welt, einer anderen Sprache. Aber in den Gemälden lebt die Arbeit. In der Spannung zwischen der Zerbrechlichkeit des Materials und dem Gewicht dessen, was es trägt.
Groupshow together with: Ben Barnetta Thompson, Misha Todirascu and Jon Cuadros


SALUTE, Glass, 146,7mm x 71,5mm x 7,8mm


THE EDGE, Chalkpaint, Chalk and Fixator on Canvas, 60cm x 140cm
THE SHIFT, Chalk-paint, Chalk and Fixator on Canvas, 170cm x 140cm

Es gibt Momente, die ein Leben in ein Davor und ein Danach teilen. The Shift und The Edge versuchen, sie festzuhalten.
Beide Arbeiten entstehen aus direkten Gesprächen mit Menschen, die irgendwann die Grenze vom Opfer zum Täter überschritten haben. Nicht als Entwicklung — sondern als Moment. Lindur suchte nach diesem genauen Punkt: was gesagt wurde, was gefühlt wurde, was es möglich machte. Die Worte auf der Leinwand sind ihre eigenen.
Die Arbeiten sind mit Kreide auf schwarz lackierten Leinwänden geschrieben — Oberflächen, die zu Objekten werden, irgendwo zwischen Malerei und Mahnmal. Kreide ist von Natur aus vergänglich, gemacht um ausgelöscht zu werden. Hier wird sie fixiert. Die Geste spiegelt das Thema: ein Moment der hätte vergehen sollen, dauerhaft an Ort und Stelle gehalten.
Die ausgestellten Glasphones dienen als Einstieg — Fragmente einer anderen Welt, einer anderen Sprache. Aber in den Gemälden lebt die Arbeit. In der Spannung zwischen der Zerbrechlichkeit des Materials und dem Gewicht dessen, was es trägt.